Integriertes Entwicklungskonzept (IEK)

für das RISE-Fördergebiet Dulsberg im Programmsegment „Städtebaulicher Denkmalschutz“ der Städtebauförderung

Ende 2009 wurde das Fördergebiet „Dulsberg“ in das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) im Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz aufgenommen. Die Förderung in diesem Programm ist grundsätzlich auf baukulturell und denkmalpflegerisch bedeutsame Stadtgebiete ausgerichtet.

Handlungsschwerpunkt im Fördergebiet war bisher die denkmalgerechte energetische Sanierung von Wohngebäuden und die Verbesserung ihrer energetischen Bilanz unter Bewahrung der kulturellen und baukünstlerischen Identität der Gebäude und des Stadtteils in seiner Gesamtheit. Ebenso Fördergegenstand waren die öffentlichen und privaten Freiflächen, die Teil der städtebaulichen Gesamtanlage sind. Die Laufzeit der Hauptförderphase war bis Ende 2017 vorgesehen.

Im Rahmen der Abschlussbilanzierung im Jahr 2017 wurde festgestellt, dass zwar einige, jedoch nicht alle potenziell sanierungsbedürftigen Gebäude modernisiert werden konnten. Auch im öffentlichen Raum stehen weiterhin noch essentielle Maßnahmen aus.

Als Ergebnis der Bilanzierung wurde daher eine Verlängerung der Hauptförderphase bis Ende 2024 vorgeschlagen, die am 18.12.2017 durch den Leitungsausschuss Programmsteuerung (LAP) beschlossen wurde.

Mit der Entscheidung, den Gebietsentwicklungsprozess im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fortzuführen, ist der Auftrag verbunden, das bestehende Entwicklungskonzept zu einem Integrierten Entwicklungskonzept (IEK) gemäß RISE zu qualifizieren.

Das vorliegende IEK Dulsberg dient als Rahmen, die noch ausstehenden Projekte und Maßnahmen zu steuern und zu realisieren sowie neue Impulse und aktuelle Handlungsempfehlungen in den Gebietsentwicklungsprozess aufzunehmen.

Baublocksteckbriefe Gebäudebestände Fördergebiet Dulsberg

Die Bestandsaufnahme des Gebäudebestandes listet die Charakteristika und Besonderheiten der einzelnen Gebäudeensembles auf, enthält eine Einschätzung zum aktuellen Zustand und gibt erste Handlungsempfehlungen für den weiteren Umgang.

Die Broschüre richtet sich zum einen an die Gebäudeeigentümer:innen – für sie sind die einzelnen Steckbriefe eine Hilfestellung bei der Einschätzung des baukulturellen Wertes ihrer Gebäude und geben erste Hinweise zum Zustand und für mögliche Sanierungen. Zum anderen stellt sie ein Nachschlagewerk für die interessierte Öffentlichkeit dar.

In diesem Dokument erhalten Sie Antworten auf interessante Fragestellungen.

Wann wurde das Gebäude errichtet, in dem ich wohne? Wer war der/die Architekt:in, was wurde seitdem verändert? Was ist überhaupt Original, was wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört?

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